Wärmepumpe
Stromverbrauch der Wärmepumpe berechnen.
Wie viel Strom Ihre Wärmepumpe braucht, hängt von 3 Dingen ab. Dämmung, Vorlauftemperatur und Warmwasser.
- Ergebnis sofort, ohne Kontaktdaten
- Jahresarbeitszahlen aus Feldmessungen, nicht aus Datenblättern
- Herstellerunabhängig geplant

Jahresarbeitszahl im Bestand
3,4
im Mittel (Luft-Wasser), Spanne 2,6 bis 4,9
- 3,4
- Jahresarbeitszahl im Bestand im Mittel
- 77 Anlagen
- über 4 Jahre gemessen
- 24 ct/kWh
- Wärmepumpentarif im Marktdurchschnitt
- 4,8 von 5
- Bewertung bei Google
- 9 Hersteller
- im Portfolio
Rechner
Ihr Jahresverbrauch in 4 Angaben.
Ändern Sie die Werte, das Ergebnis folgt sofort. Die Annahmen stehen offen darunter.
Gebäudetyp / Dämmstandard
Wärmepumpentyp
Für Warmwasser rechnen wir 250 kWh Strom je Person und Jahr.
Strompreis
Marktspanne 20 bis 26 ct/kWh. Günstigster Neukundentarif 20,66 ct/kWh (Verivox, 07/2026).
Bei Modul-2-Tarifen ist ein zweiter Zähler nötig. Der Grundpreis entscheidet bei niedrigem Verbrauch über den Vorteil.
Heizstrom
5.939 kWh
im Jahr · Jahresarbeitszahl 3,3
Warmwasser
750 kWh
im Jahr · 3 Personen
Gesamt
6.689 kWh
Strom im Jahr
Jahreskosten
1.745 €
24,0 ct/kWh + 140 € Grundpreis
Ø Wintertag
36,5 kWh
Januar
Ø Sommertag
3,9 kWh
Juli
Monatlicher Stromverbrauch
Verbrauch in kWh — typische saisonale Verteilung für teilsanierte Gebäude
Kostenvergleich Stromtarife
Monatliche Aufschlüsselung
Energiekosten ohne Grundpreis. Der Grundpreis fällt einmal im Jahr an.
Individuelle Auswertung
Ihr Haus, Ihre Zahlen.
Der Rechner arbeitet mit Durchschnittswerten. Für eine gebäudescharfe Auswertung brauchen wir wenige Angaben zu Ihrem Haus.
- Unverbindlich
- Antwort innerhalb von 24 Stunden
- Herstellerunabhängig
Verbrauch nach Wohnfläche
Wie viel Strom andere Häuser brauchen.
Die Werte gelten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Heizstrom im Jahr, ohne Warmwasser.
| Wohnfläche | Neubau | Gut saniert | Teilsaniert | Unsaniert |
|---|---|---|---|---|
| 100 m² | 1.250 | 2.850 | 4.250 | 5.350 |
| 120 m² | 1.500 | 3.450 | 5.100 | 6.400 |
| 140 m² | 1.750 | 4.000 | 5.950 | 7.450 |
| 160 m² | 2.000 | 4.550 | 6.800 | 8.550 |
| 200 m² | 2.500 | 5.700 | 8.500 | 10.650 |
Alle Werte in Kilowattstunden je Jahr.
Für Warmwasser kommen etwa 250 kWh je Person und Jahr hinzu. Die Werte sind Rechenbeispiele, keine Zusage.
Was den Verbrauch bestimmt
Vier Größen, ein Ergebnis.
Drei davon lassen sich beeinflussen. Die vierte hängt an Ihrem Haushalt.
Jahresarbeitszahl
Sie sagt, wie viel Wärme aus 1 kWh Strom entsteht. Bei 3,4 sind es 3,4 kWh Wärme. Feldmessungen im Bestand zeigen im Mittel 3,4 für Luft-Wasser und 4,3 für Sole-Wasser.
Vorlauftemperatur
Jedes Grad Vorlauf kostet etwa 2 bis 3% Effizienz. Bei 35 Grad sind Arbeitszahlen von 4,0 bis 5,0 erreichbar. Bei 55 Grad nur 3,0 bis 3,5. Der hydraulische Abgleich senkt die nötige Vorlauftemperatur.
Dimensionierung
Eine zu große Wärmepumpe schaltet zu oft ein und aus. Das erhöht den Verbrauch und den Verschleiß. Eine zu kleine nutzt den elektrischen Heizstab. Beides sehen Sie später auf der Stromrechnung.
Warmwasser
Etwa 250 kWh Strom je Person und Jahr. Bei hoher Zapftemperatur mehr. Das ist unabhängig von der Dämmung Ihres Hauses.
Wärmepumpentarif
Warum Strom für die Wärmepumpe günstiger ist.
Ein eigener Tarif senkt den Preis um 8 bis 14 ct/kWh. Der Grund sind niedrigere Netzentgelte und Abgaben.
| Bestandteil | Haushaltsstrom | Wärmepumpenstrom |
|---|---|---|
| Beschaffung | rund 15 ct | 12 bis 14 ct |
| Netzentgelte | 8 bis 12 ct | 3 bis 6 ct |
| Konzessionsabgabe | 1,3 bis 2,4 ct | 0,11 ct |
| Stromsteuer | 2,05 ct | 2,05 ct |
| Endpreis 2026 | Ø 37,0 ct | 20 bis 26 ct |
Quelle: BDEW 2026 für Haushaltsstrom, Marktübersicht für Wärmepumpentarife. Stand 18.09.2026.
- Modul 1 oder Modul 2
- Modul 1 läuft ohne separaten Zähler. Der Marktdurchschnitt liegt bei 31,5 ct/kWh. Modul 2 braucht einen zweiten Zähler. Der Marktdurchschnitt liegt bei 24 ct/kWh plus rund 140 € Grundpreis. Ab etwa 4.700 kWh im Jahr lohnt Modul 2 in der Regel. Quelle: Verbraucherzentrale NRW, veröffentlicht 03/2026.
- Die Dimmgrenze
- Nach § 14a EnWG darf der Netzbetreiber die Leistung auf 4,2 kW begrenzen. Das passiert selten und für kurze Zeit. Ihr Haus kühlt dabei nicht aus, weil der Speicher die Lücke trägt.
- Mit eigener Photovoltaik
- Ein separater Zähler kann dann ein Nachteil sein. Ihr Solarstrom erreicht die Wärmepumpe über diesen Zähler nicht. Eine Kaskadenschaltung löst das. Wir prüfen das im Einzelfall.
Vertrauen mit Nachweis
Wer bei 42watt plant und vermittelt.
Architektinnen, Architekten und Ingenieure, eingetragen in der Expertenliste des Bundes.
Wir planen und vermitteln, montiert wird von Fachbetrieben aus der Region.
Wir verkaufen keine Geräte auf eigene Rechnung.
Gelistet in der Expertenliste des Bundes
Eingetragene Architektinnen und Architekten im Team
Beirat im Green Home Netzwerk
Wir gehören zur OBI Familie
Hersteller, mit denen wir arbeiten








- Zewotherm
Das sagen Kundinnen und Kunden
4,8 von 5aus 40 Google-Bewertungen
Diese Bewertungen stammen vollständig aus unserem Google Profil, in der Reihenfolge von Google. Wir wählen nichts aus. Eine zusätzliche Prüfung auf Echtheit findet nicht statt.
Ich bin rundum zufrieden mit der Zusammenarbeit mit 42Watt in München. Das Team hat auf all meine Anliegen immer extrem schnell und absolut kompetent reagiert. Man fühlt sich hier wirklich bestens aufgehoben und professionell betreut; ich habe bereits mehrfach mit 42Watt zusammengearbeitet und werde dies auch in Zukunft gerne wieder tun.
Matteo Dunker · April 2026
freundliche, sehr zuvorkommende und fachlich fundierte Beratung.
Geli · April 2026
Wir haben 2021 einen Sanierungsfahrplan für unser Einfamilienhaus von 42Watt erstellen lassen und waren damals mit der Zusammenarbeit schon super zufrieden. Die „erste Hilfe“ bei unserer Heizungsoptimierung sowie Maßnahmen an der PV Anlage in Kombination mit den Förderungsanträge verlief damals schon für uns Laien super verständlich ab. Nun befinden wir uns in weiteren größeren Sanierungsmaßnahmen und auch jetzt können wir uns ganz und gar auf 42Watt verlassen. Die Mitarbeiter sind stets für jegliche Erklärungen von Anträgen bereit, unterstützen uns auch tatkräftig wenn’s mal „rasch“ gehen muss und geben einem definitiv Sicherheit in all dem Bürokratie-Trubel! Vielen Dank!
Verena Lechner · April 2026
Sehr gute Beratung von Anfang bis Ende. Ich war anfangs eher skeptisch, was eine Online-Energieberatung wohl leisten kann, wurde aber strukturiert und verständlich durch alle Themen geführt. Besonders überzeugt hat mich die realistische, wirtschaftlich sinnvolle Herangehensweise - keine Schönrechnerei, sondern klare Prioritäten. Dazu kamen konkrete und hilfreiche Tipps zur optimalen Nutzung der Fördermöglichkeiten. Klare Empfehlung.
Henning Bree · April 2026
42watt wurde mir von meiner Tochter empfohlen, die Energieberater sind sehr gut und schnell, alles lief reibungslos und schnell, Danke dem ganzen Team von 42watt.
Jochez Schmidle · April 2026
Sanierungsgutachten ist sehr oberflächlich und nicht konkret, hat uns absolut nicht überzeugt.
S ___ · April 2026
Förderung
Was die KfW beim Heizungstausch zahlt.
Die Grundförderung bekommt jeder Antragsberechtigte. Die Boni sind an Voraussetzungen geknüpft, die wir für Sie prüfen.
- Grundförderung
- 30%
- Für alle Antragsberechtigten, auch Vermieter und Eigentümergemeinschaften.
- Klimageschwindigkeitsbonus
- +16%
- Nur für Selbstnutzer beim Austausch einer funktionstüchtigen Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung, bei Gas oder Biomasse ab 20 Jahren. Sinkt ab dem 01.02.2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte.
- Einkommensbonus
- +40% bis +10%
- Nur für Selbstnutzer, gestaffelt nach dem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen: 40% bis 30.000 €, 30% bis 40.000 €, 10% bis 50.000 €. Mit einem minderjährigen Kind im Haushalt liegen alle Grenzen 10.000 € höher.
- Obergrenze
- 70%
- Mehr als 70% der förderfähigen Kosten gibt es nicht. 80% nur bei einem Haushaltseinkommen bis 30.000 €.
- Förderfähige Kosten
- 28.000 €
- Für die erste Wohneinheit. Je weitere Wohneinheit 15.000 € bis zur sechsten, danach 8.000 €.
- Höchster Zuschuss
- 19.600 €
- Erste Wohneinheit, Selbstnutzer mit Klimageschwindigkeitsbonus und Einkommensbonus bis zur Obergrenze. Mit der 80%-Grenze 22.400 €, mit Grundförderung allein 8.400 €.
Stand 09.07.2026, gültig für Anträge ab 21.07.2026. Quelle: KfW-Information für Multiplikatoren vom 09.07.2026, Merkblatt 458 (BEG EM). Verbindlich ist der Bescheid der KfW.
Boni individuell prüfen lassenAblauf
Vier Schritte bis zur laufenden Anlage.
Ein Ansprechpartner von der ersten Auswertung bis zur jährlichen Optimierung.
01
Planung
etwa 4 Wochen
Aufnahme vor Ort, Heizlast, Auswahl des Geräts aus dem Portfolio, Förderprüfung.
02
Installation
etwa 1 Woche
Ein Fachbetrieb aus Ihrer Region montiert. Wir prüfen die Ausführung und nehmen die Anlage ab.
03
Förderabwicklung
wenige Tage
Wir stellen den Förderantrag für Sie und reichen die Nachweise ein, bis zur Auszahlung.
04
Jährliche Optimierung
dauerhaft
Nach jeder Heizperiode prüfen wir die Einstellungen und passen sie bei Bedarf an.
Häufige Fragen
Was zum Stromverbrauch gefragt wird.
Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Jahr?
Das hängt von Fläche, Dämmung und Vorlauftemperatur ab. Ein teilsaniertes Haus mit 140 m² braucht etwa 5.950 kWh Heizstrom im Jahr. Ein Neubau gleicher Größe etwa 1.750 kWh. Für Warmwasser kommen rund 250 kWh je Person hinzu.
Was kostet der Strom für eine Wärmepumpe?
Bei 5.950 kWh und 24 ct/kWh sind das rund 1.430 € im Jahr, plus Grundpreis. Mit Haushaltsstrom zu 37,0 ct/kWh wären es rund 2.200 €. Der eigene Tarif spart hier etwa 770 € im Jahr.
Was ist die Jahresarbeitszahl?
Sie gibt an, wie viel Wärme aus 1 kWh Strom entsteht. Feldmessungen des Fraunhofer ISE im Bestand zeigen im Mittel 3,4 für Luft-Wasser. Für Sole-Wasser sind es 4,3. Gemessen wurden 77 Anlagen über 4 Jahre.
Warum weicht mein Verbrauch von dem Rechner ab?
Der Rechner nutzt Durchschnittswerte. Ihr Nutzungsverhalten, die Raumtemperatur, die Zapftemperatur beim Warmwasser und das lokale Klima verschieben das Ergebnis. Für eine belastbare Zahl braucht es die raumweise Heizlastberechnung.
Brauche ich einen zweiten Zähler?
Für Modul-2-Tarife ja. Der Zähler kostet Grundpreis, der Tarif ist dafür rund 7 ct/kWh günstiger. Ab etwa 4.700 kWh im Jahr rechnet sich das in der Regel.
Was ist § 14a EnWG?
Die Regel erlaubt dem Netzbetreiber, die Leistung steuerbarer Geräte zeitweise auf 4,2 kW zu begrenzen. Dafür sinken Netzentgelte oder es gibt eine Pauschale. Die Begrenzung greift selten.
Wie viel Strom verbraucht der Heizstab?
Bei richtiger Auslegung kaum. Ein Heizstab arbeitet mit einer Arbeitszahl von 1. Er verbraucht also 1 kWh Strom für 1 kWh Wärme. Jede Stunde Heizstabbetrieb ist teuer. Deshalb ist die Dimensionierung so wichtig.
Wie senke ich den Verbrauch?
Drei Hebel. Vorlauftemperatur senken, hydraulischer Abgleich, richtige Dimensionierung. Der Abgleich ist für die Förderung ohnehin vorgeschrieben.
Lohnt sich Photovoltaik dazu?
Die Wärmepumpe verbraucht im Winter am meisten, die Anlage liefert im Sommer am meisten. Ein Teil passt zusammen, vor allem beim Warmwasser. Wir rechnen das gemeinsam durch.
Wie viel Kilowatt Leistung braucht mein Haus?
Als Richtwert 30 bis 50 W je m² im Neubau. Im unsanierten Altbau sind es 100 bis 160 W je m². Bei 140 m² teilsaniert sind das rund 11 kW. Verbindlich ist nur die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831.
Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe im Altbau?
Mehr als im Neubau, aber weniger als oft vermutet. Bei 140 m² unsaniert etwa 7.450 kWh im Jahr. Die Feldmessungen zeigen keinen Zusammenhang zwischen Baujahr und Effizienz.
Was kostet der Umstieg insgesamt?
Das rechnen Sie im Amortisationsrechner durch, einschließlich Förderung. Die Grundförderung beträgt 30%, Stand 09.07.2026.
Zum AmortisationsrechnerDurchschnittswerte sind ein Anfang.
Ihr Haus ist der Maßstab.
Wir rechnen mit Ihrer Heizlast, Ihren Heizkörpern und Ihrem Tarif. Das Ergebnis bekommen Sie schriftlich.
Methodik und Quellen
Jahresarbeitszahlen nach Fraunhofer ISE, Feldmessungen an Wärmepumpen im Bestand, veröffentlicht am 03.11.2025. Wärmebedarf je Quadratmeter nach Gebäudetyp aus dem 42watt-Rechenmodell. Heizleistungsrichtwerte 30 bis 160 W je m² nach Dämmstandard. Strompreise: BDEW-Haushaltsstrompreis 2026, 37,0 ct/kWh. Wärmepumpentarife nach Marktübersicht, 20 bis 26 ct/kWh. Die Ergebnisse sind Richtwerte. Der tatsächliche Verbrauch hängt von Nutzung, Warmwasser und Klima ab. Keine Fachplanung. Stand 18.09.2026.